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    <title>Excellenter Vortrinker (und in Sachen Schnaps ein Experte.) : Rubrik:Quelle</title>
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    <description>und in Sachen Schnaps ein Experte.</description>
    <dc:publisher>BlaupauZe</dc:publisher>
    <dc:creator>BlaupauZe</dc:creator>
    <dc:date>2007-10-29T12:02:13Z</dc:date>
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    <title>Excellenter Vortrinker</title>
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  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/2260054/">
    <title>Versprecher</title>
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    <description>Ich gehe gestern gemütlich über die Straße, wollte mich eigentlich mit Marcel treffen, aber als ich ihn angerufen hatte, teilte mir eine nette Stimme mit, dass die Nummer nicht mehr aktuell sei. Ich gehe also über die Straße und treffe zufällig seinen besten Freund Jonas mit seiner ausgesprochen attraktiven Freundin. Jonas erzählt mir, dass Marcel sein Handy verloren hat und gerade nicht erreichbar sei. Wir kommen kurz ins Gespräch über Verwechslungen bei den Worten Kichern und Kickern und irgendwie kommt mein Gehirn nicht mit und stehe auf dem Schlauch. Dieses will zum Ausdruck bringen, indem ich sage &quot;ich habe ei... &quot;, in diesem Augenblick schau ich seiner Freundin in den Ausschnitt und verliere für einen kurzen Monat die Konzentration und anstelle &quot;eine lange Leitung&quot; zu sagen, kommt aus mir raus.. &quot;einen langen Schlauch&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-29T07:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1802199/">
    <title>Lebt gefährlicher!</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1802199/</link>
    <description>&quot;Ich sag nur eins: Lebt gefährlicher...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir am Samstag den Film &quot;die fetten Jahre sind vorbei&quot; angesehen, ein unglaublich guter Film. Bin lange nicht mehr so von einem&lt;br /&gt;
Film beeindruckt worden, war ein fantastischer Film! Es gibt in diesem Film&lt;br /&gt;
einen Satz, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Es geht darum, dass man&lt;br /&gt;
mit der Angst umgehen soll. Ich kann das nur bestätigen: lebt gefährlicher.&lt;br /&gt;
Es gibt Momente, in denen man einfach nachdenken und seine Angst überwinden&lt;br /&gt;
muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel Nr.1. &lt;br /&gt;
Ich gehe über einen Straßenbahnübergang. &quot;Verdammt&quot;; denke ich:&lt;br /&gt;
&quot;ich habe mal wieder meine Tugend vergessen und nicht vierdimensional&lt;br /&gt;
gedacht. Was wäre wenn jetzt einer zurück aus der Zukunft kommt und mich&lt;br /&gt;
überfährt.&quot;;  Man muss sich in diesem Falle nur einmal klar machen, dass&lt;br /&gt;
es eine über Milliarden Bahnübergänge gibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass man&lt;br /&gt;
von einer auf Schienen fahrenden Zeitmaschine in Köln-Sülz überfahren wird,&lt;br /&gt;
ist relativ unrealistisch. Dennoch die Möglichkeit besteht. In diesem Fall,&lt;br /&gt;
um meine Kühnheit zu demonstrieren, gehe ich langsam mit Schweißausbrüchen&lt;br /&gt;
und Herzrasen über die Straßenbahnschienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel Nr. 2.&lt;br /&gt;
Ich gehe unter einer Brücke her. Ich gucke nach oben und bemerke die&lt;br /&gt;
annähernd 1000000 Bolzen, die bedrohlich nach unten schauen, die dafür da&lt;br /&gt;
sind, die Brücke zu halten. Die Gefahr im Auge, dass jeder Zeit ein Panzer&lt;br /&gt;
über die Brücke fahren wird und mir einen dieser Bolzen durch die&lt;br /&gt;
Fontanellen schießen kann, da die Brücke den Druck nicht aushalten kann,&lt;br /&gt;
gehe ich unter der Brücke her. Es heißt ja, dass die Wahrscheinlichkeit von&lt;br /&gt;
einer Kokosnuss erschlagen zu werden um mindesten 100 mal größer sei, als&lt;br /&gt;
mit dem Flugzeug abzustürzen, als ob es in Deutschland Palmen gibt... Man&lt;br /&gt;
sollte mal realistische Statistiken aufstellen, indem man die&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes mit der Exekution durch einen&lt;br /&gt;
Brückenbolzen vergleicht, denn &quot;jeden Augenblick&quot; denke ich, &quot;werde ich dem&lt;br /&gt;
Tod grüß Gott&quot;; sagen. Aber anscheinend, bestellt er sich gerade mal&lt;br /&gt;
wieder nen Jagertee (Grüße an EAV) und vergisst mich abzuholen. Es gibt nur&lt;br /&gt;
eine Lösung, um mit dieser Angst umzugehen. Ich ziehe meinen Sturzhelm aus&lt;br /&gt;
und krieche auf dem Rücken, die Gefahr also im Auge, unter der Brücke her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel  Nr. 3&lt;br /&gt;
Ich stehe an der Ampel, die rot ist. Ich überlege rüber zu gehen, da die&lt;br /&gt;
Ampel der Autofahrer schon auf dunkelorange ist. Da kommt aber auch schon&lt;br /&gt;
ein Auto angesaust. Ich überlege. Im Paralleluniversum, das es ja bewiesener&lt;br /&gt;
Maßen gibt, sind alle Entscheidungen, die jetzt im Augenblick gefällt&lt;br /&gt;
werden, genau die gegenteiligen.. Ich merke, wie ich gezwungen werde, über&lt;br /&gt;
Rot zu gehen, ich kann nichts machen. Wahrscheinlich hat mein Parallelgeist&lt;br /&gt;
im Paralleluniversum die Entscheidung vor mir geschlossen, bleibt also&lt;br /&gt;
stehen und schickt mich somit in den Tod, da ich ja das Gegenteilige machen&lt;br /&gt;
muss. Ich gehe über die Straße, ich kämpfe dagegen an. Ich kann nur hoffen,&lt;br /&gt;
dass die Entscheidung des Autofahrers im Paralleluniversum diese ist, da er&lt;br /&gt;
es eilig hat, über Rot zu fahren. Ich gehe weiter, stehe mitten auf der&lt;br /&gt;
Straße. Das Auto bremst und ich uriniere gerade dort, wo ich stehe.&lt;br /&gt;
Lösung: Bring den Geist im Paralleluniversum um. Ich fahre also zur&lt;br /&gt;
Rheinbrücke und entschließe mich, nicht runterzuspringen und denke:&lt;br /&gt;
&quot;den bin ich los!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-07T10:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1424634/">
    <title>Der Dom muss da weg e.V.</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1424634/</link>
    <description>Zeitweise übe ich mich als Deutschlehrer bei dem Kioskbesitzer gegenüber. Ich weiß nicht, aus welchem Land er kommt, aber anfangs dachte ich, dass er Inder sei und nannte ihn Apu, wie der Besitzer des Kwikimarktes bei den Simpsons, da es bei ihm im Laden alles gibt: Spaghetti, Bier,  die Gemischte Tüte für 2 Euro, bei denen die Kinder nach ich hätte gerne 6 von dem, 5 von dem 9 von dem 13 von dem und 7 von dem da... die wieviel-habe-ich-jetzt-Frage stellen. Er sagt dann immer ganz gelassen, vielleicht rät er ja auch, einsfunfundfunfzig. Apu ist, ich will es nicht beschwören, schon ein ziemlich einfach strukturierter Mensch, vielleicht denke ich das aber auch nur, weil er, bis auf mir den Preis des Bieres zu nennen, noch nie einen klaren deutschen Satz sagen konnte. Und dann sagt er immer, wenn ich gehe schönen Abend noch. Was soll das überhaupt heißen schönen Abend noch?, was ist das eigentlich für eine Verabschiedung. Irgendwann habe ich die Theorie entwickelt, dass er sich merkt, wie sich die Leute verabschieden, so hat er sich bei mir gemerkt, dass ich immer schönen Abend noch&quot; sage, so rein Gedankenversunken, aber ist ja auch vollkommen in Ordnung. Ich habe jetzt angefangen ihm andere Abschiedsformeln bei zu bringen, ich sage also immer, wenn ich gehe auf wiedersehen oder adieu oder auch bis bald und brav, wie er ist, wiederholt er schön meine Abschiedsformel! Dann lächele ich ihn nett an und gehe. Mittlerweile kommt er mir ab und zu zuvor und sagt selbstständig auf wiedersehen und lächelt wie ein Sextaner, der die binomische Formel gelernt hat. Aber ich frage mich tatsächlich, ob Apu ein Inder ist, er könnte auch Pakistaner sein oder Srilankäser sein. Mir fällt gerade ein, dass wir als Kinder bei dem Aufkleber Ein Herz für Kinder das K ausgeschnitten haben und KEin Herz für inder draus gemacht haben. Manchmal, wenn ich mich wieder über Apus enormen Falschenbierpreise aufregen (1,10 &#8364;), denke ich das auch wieder. 1,10 für ein scheiß Kölsch, das kann doch nicht wahr sein: Früher, und ich kann mich noch sehr gut an die schöne alte Zeit erinnern, als die D-Mark noch für Respekt in Europa gesorgt hat, kostete ein Bier bei Results Büdchen 1,75, das wären heute + 2% Inflation 90 Cent. Das wäre ein fairer Preis, auch 1&#8364; ist in Ordnung, aber 1,10? Naja, wie dem auch sei. Für Kölsch sowieso zu viel. &lt;br /&gt;
Ich mein Alt-BIER ist Bier und Kölsch ist Kölsch, aber davon abgesehen ist dieses doch alles ziemlicher Quatsch, das ist ja alles Geschmackssache, aber da einen großartigen Unterschied zu sehen. Ich weiß es nicht, aber die Kölner sind ziemlich dumm, wenn es darum geht. Altbier mögen sie nicht, weil es aus Düsseldorf kommt. Und Kölsch darf ein Kölsch dann heißen, wenn es obergärig gebraut ist und die Brauerei Blick auf den Dom hat. Da hat doch Gaffel jetzt ein dunkles Kölsch mit dem Namen 1396 auf den Markt geschmissen. Vehement haben sie auf einer Presseerklärung die Vorwürfe zurückgewiesen, dass das ein Alt sei. Aber gehen wir mal der Sache auf den Grund. Alt und Kölsch haben folgenden Unterschied. Beide werden zwar obergärig gebraut, aber Altbier wird mit einer handvoll Röstmalz auf 1000 Liter  und Kölsch mit einer Handvoll normalen Malz auf 1000 Liter gebraut. Die dunkle Farbe kommt also vom Röstmalz. Und so wird 1396 gebraut und von den Kölnern gesoffen, die ja eigentlich kein Alt mögen. Aber tatsächlich: 1396 ist ein schlechtes Alt, da es zu wenig Kohlensäure hat. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Ich habe jetzt einen Verein ins Leben gerufen der Dom muss da weg e.V. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Dom abzureißen. Mitglied kann jeder werden, der auch findet, dass der Kölner Dom hässlich ist. Seien wir mal objektiv: der Dom ist hässlich, der ist nicht schön, also von innen okidokie, schön dekoriert mit den ganzen Bildern und Heiligen und dem Gold, aber von Außen, ziemlich hässlich. Dieser ganze Kalkstein, der mittlerweile verwittert und grau ist, mir persönlich ein Dorn im Auge. Man kann an der Farbe des Domes erkennen, dass die Luft in Köln nicht gut ist. Früher als der Dom noch weiß war, strahlte er bei gutem Wetter bis nach Oberberg, aber heute an Glanz verloren. Der Dom hat die gegenteilige Verwandlung durchgemacht, der ist wie Gandalf nur umgekehrt, dieser wurde vom Grauen zum Weißen. &lt;br /&gt;
Mein Verein hat primäre und sekundäre Ziele. Primäres Ziel : Abreißen des Doms. Es ist ja so, dass der Dom nicht mehr der katholischen Kirche, sondern dem Kölner Dom e.V. gehört. Das hat finanzielle Gründe, da somit mit Spendengeldern der Dom erhalten werden kann, die katholische Kirche könnte das nicht mehr finanzieren, wahrscheinlich hat der Nachbau des Petersdoms in Südafrika zu viel Geld gekostet. Die Mitglieder des Vereins der Dom muss da weg sollen den Verein &quot;Kölner Dom e.V.&quot; solange unterwandern, bis sie die 2-Drittelmehrheit haben und abstimmen können, dass der Dom verkauft wird. In der Zwischenzeit haben die Schergen des der Dom muss da Weg e.V. soviel Geld gesammelt (Spenden können übrigens steuerlich abgesetzt werden), dass der Dom gekauft und zerstört werden kann. Der Vorstand des Vereines Kölner Dom e.V. verkauft mir den Dom dann für einen symbolischen Preis von 4,44 Euro. Und dann heißt es Asche zu Asche und Staub zu Staub.  Von dem gesammelten Geld muss natürlich ein Bauunternehmen beauftragt werden. Natürlich werden sich Leute vor die Abrissbirne schmeißen, aber bei der Umsetzung seines Lebenswerkes muss man schon über Leichen gehen.&lt;br /&gt;
Sekundäres Ziel: Kölsch muss sich einen anderen Namen suchen, da ja der Blick auf den Dom weg ist. &lt;br /&gt;
Jetzt wissen wir natürlich nicht, was mit dem freien Platz gemacht werden soll. Wir könnten anstelle des Doms einen Aldimarkt bauen. Mir hingegen schwebt einen riesige Hanfplantage vor oder viel besser eine Altbierbrauerei vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wer interesse hat, dem der Dom muss da weg e.V. beizutreten, (die ersten 500 Mitglieder bekommen ein Altbier auf Kosten des Vereins natürlich) meldet sich bitte unter Kirmesboxer(ät)gmx.net.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-17T09:01:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1347488/">
    <title>Schnorren ist geil!</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1347488/</link>
    <description>Ich wurde gestern abend von einer kleinen Punkerin angesprochen und wurde gefragt, ob ich 20 Cent hätte. Ja, habe ich, sagte ich und ging weiter. Schnorren muss erlernt sein, da sollte man sich schon ein bisschen Mühe geben, einfach  nur zu fragen, ob jemand Geld hat, reicht nicht mehr. Auch Schnorrer sollten mit der Zeit gehen und wenn sie das nicht machen wenigstens ein bisschen lustig sein. Mich hat in Düsseldorf vor drei Wochen, ich war unterwegs, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, ein Punker meines Alters angesprochen und meinte Ey, haste mal nen Euro fürs Fest der Alkoholiker? Das fand ich ausgesprochen lustig, aber anstelle ihn einen Euro zu geben, gab ich ihm ein Bier seiner Wahl aus. Budweiser, gute Wahl, wenn auch das teuerste, aber wir haben ja Weihnachten, das Fest der Alkoholika! Es erinnerte mich ein bisschen, als eine Freundin (Susi) in der Altstadt nach Kippen von einem Penner angeschnorrt worden ist. Susi kramte ihre Camelpackung raus und der Penner meinte dreist: Wie keine Luckies?. &lt;br /&gt;
Naja, aber zurück zu den Schnorrern. Ich werfe ihnen Einfallslosigkeit vor: die haben einfach keine guten Ideen mehr. Ich habe vor zwei Jahren ein Stück Pappe aus einem Umzugskarton gerissen und habe Bitte helfen Sie mir, habe Blasen und Nierenschwäche (komme gleich wieder) draufgeschrieben. Ich habe dann vor den Kaufhof einen Hut gelegt und habe das Schild davor hingelegt und ein Foto geschossen. Ich bin dann gegenüber in die Kneipe gegangen und habe, während ich mir einen antrank, beobachtet, was passiert. Paar Leute lachten, paar Leute sagten so was wie unverschämt und einige warfen sogar Geld in den Hut. Nach zwei Bieren ging ich aus der Kneipe, drehte das Schild um, auf der Rückseite stand: eine kleine Spende für Durst ohne Ende!, dann legte ich einen Lockeurogroschen rein. Ich wartete solange bis ich auf die Toilette musste, ich quälte mich ein bisschen, hüpfte von einem Bein aufs andere, um das ganze realistischer zu machen, nahm mir das in den Hut reingeworfene Geld, drehte das Schild wieder um und ging schließlich wieder in die Kneipe und besuchte die Toilette. &lt;br /&gt;
Mir passiert es immer wieder, dass ich in eine Kneipe gehe und mich frage, ob ich schon mal da gewesen bin. Dann geht man auf die Toilette und da fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Es ist manchmal der Toilettenspruch, der einen die Toilette in Erinnerung bringt. Am lustigsten fand ich: ich, armer Künstler suche anspruchslose, reiche Frau mit Telefonnummer.&lt;br /&gt;
Ich trank den ganzen Tag, machte einen auf Blasenschwäche und Penner und versoff im Laufe des Tages gute 25&#8364;. Im Hut hatten sich insgesamt weitere 75 &#8364; gesammelt. Ich weiß nicht, was ein guter Schnorrer in der Düsseldorfer Altstadt so am Tag macht, ich allerdings würde mir das Geld in den Hut schmeißen. Mich haben schon häufig Punks angesprochen, ich weiß nicht, sehe ich so reich aus? Oder sprechen sie einfach jeden ohne Skrupel an? Man weiß es nicht. Einer netten Punkerin habe ich mal was vorgesungen. Ich glaube, es war Slime´s Störtebecker. Ich merkte allerdings schnell, dass Schnorren nichts mit Punkrock zu tun hat.&lt;br /&gt;
Tja, und jetzt, jetzt habe ich mir eine goldene Nase an Postkarten verdient. Ich habe die beiden Motive an ein Postkartenversandshaus verkauft und habe immer noch die rechte an den Bildern, bringt 1,25 Cent, nicht die Welt, aber es werden pro Jahr fast 1000000 verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-02T11:08:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1269447/">
    <title>Verkaufsgespräch Handelshof</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1269447/</link>
    <description>Grinsen musste ich ja eben schon, als ich aus dem Handelshof kommend, von einem Lottolosverkaufsüberredungskünstler angesprochen wurde. Ich höre mir so was ja pauschal an, nicht weil ich wirklich Interesse daran habe, sondern, weil ich immer wieder meine dialektischen Fähigkeiten ausprobieren will. Der Typ anfang zwanzig steht mit einer in seinem Alter netten Brünette zusammen. Ich habs beobachtet. Sie spricht die Frauen und er die Männer an. Er zählt mir dann alle Vorteile auf von dem was er verkauft. Man muss dann auch nur noch auf diesem Antrag unterschreiben und schon kriegt man einen Platz zugesichert und die Unterlagen zugeschickt. Ich sah das Formular und musste mich daran erinnern, dass letztes Jahr mich ein Verkäufer türkischer Abstammung schon so weit hatte, dass ich unterschrieben hatte, natürlich mit falschen Namen. Jener war so misstrauisch mir gegenüber, dass er mich wiederholt nach meiner Straße, meinem Geburtsdatum und Telefonnummer fragte. Ich wiederholte dank meines guten Gedächtnisses die mir erdachten Daten. Die waren eigentlich sämtlich die von meiner Exfreundin... Ich sah also das Formular. Dieser war eigentlich noch geschickter als der Türke letztes Jahr, denn er sprach von einem Antrag, was in Wirklichkeit ein Vertrag war, denn: sie haben 2 Wochen Zeit, wenn Sie es sich anders überlegt haben zu widerrufen! Alles klar, danke geschenkt! Ich sagte ihm, dass man gerade bei 12 Euro immer darauf achten müsse, wofür man das ausgebe und dass das Geld ja nicht auf den Bäumen wächse. Er guckte kritisch in meinen Warenkorb. Ich hatte vorher für 500 Euro 20 Champagnerflaschen fürs Weihnachten gekauft.  Er nickte und ich sagte: ich geb ihnen einfach ein klares Nein Er nickte wieder, verabschiedete sich, machte ein betroffenes Gesicht und sprach direkt den nach mir kommenden Kunden in der souveränen Nettigkeit , die ich vorher auch genossen hatte, an. Er macht einen prima Job.&lt;br /&gt;
Ich musste an meine letzten Jobs denken, die mit großen Warenhäusern zu tun hatten. Irgendwie hatten sie immer mit Alkohol zu tun. Einmal musste ich als Weihnachtsmann bei einem großen amerikanischen Spielwarenhaus die Kinder mit Geschenken und kleinen Gimicks beglücken. Leider war ich noch vom Vorabend ziemlich betrunken, dass ich mir dachte, dass ein Kontersnaps um 9h genau das richtige vorm arbeiten sei. Zwei Kinder bekamen Angst, als sie meine Fahne rochen. Sie kamen aus einer sozial eher schwächeren Schicht, so dass sie wahrscheinlich beim Wahrnehmen meiner Fahne mit Schlägen rechnen mussten. Die Geschäftsleitung ist dieser Vorfall aufgefallen, so dass ich mein Weihnachtskostüm nach nur einer halben Stunde wieder zurückgeben musste. Die halbe Stunde habe ich dennoch abrechnen lassen, den Beleg habe ich heute noch!&lt;br /&gt;
Das andere mal musste ich bei Ikea Bratwürstchen verkaufen. Ein Scheißjob! Ich machte ihn drei Monate, die Bezahlung war gut. Ich ließ die Bratwürstchen von einem dafür erfundenen Gerät brat, das Rost hatte einen Motor, so dass es sich hin und her hin und her hin und her und hin und her bewegte, so dass die Würstchen gleichmäßig braun wurden. Wer anderen eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät. Ich ließ mir von jungen Männern immer den Fanschal zeigen. Fortuna Düsseldorffans bekamen immer ne Wurst umsonst.&lt;br /&gt;
Im Dezember durfte ich zusätzlich noch Glühwein verkaufen mit Wodkaschuß. Der Glühwein war ausgesporchen lecker. Ich gab regelmäßig den Weihnachtsbaumverkäufern nen Glühwein aus. Den einen kannte ich noch aus meiner Schulzeit. Wir hatten einen Deal. Ich schenke denen Schunkelbrause und sie schenkten mir zu Weihnachten nen Weihnachtsbaum. Meine Mutter schwärmt heute noch von dem schönsten Weihnachtsbaum, den wir je hatten. Der Kumpel von meinem Schulkameraden hasste Grönemeyer und der lief fast ausschließlich im Radio. watt singt der da?, fragte er mich, Kühlschrank, kalt und leer? Wie unbewohnt, der hat doch ein Rat ab, der sollte mal schnell mit´m Kiffen anfangen, um klar zu kommen. &lt;br /&gt;
Irgendwann so um vier kam ein Sturzbetrunkener Kumpel von mir an und kaufte sich ne Wurst. Er war so betrunken, dass er mich gar nicht wiedererkannte. Ich gab ihm die Wurst und nen Glühwein mit ordentlich Schuss aus. Er rief mich am nächsten morgen: ey Ecki, samma? Du arbeitest doch bei Ikea. Haste mich gesehen? Ich bin heute morgen mit ner Ikeatasse in der Hand aufgewacht und weiß nichts mehr. Ich hab Angst, dass ich mir unterwegs ein Billyregal gekauft hab, ich find es einfach nicht, oh mein Kopf...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-13T16:49:02Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1250589/">
    <title>Lebenslauf des bolschewiken Riefenstahl</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1250589/</link>
    <description>Mit ganzen vier Lenzen zeigte sich meine eigene Leidenschaft für Fotos und Filme. Bereits im Kindergarten tätigte ich meine ersten Erlebnisaufnahmen, künstlerisch noch nicht ausgereift, versteht sich von selber. Wie ein Faden zieht sich diese Leidenschaft durch mein Leben. Mit sechs den ersten Fotoapperat, mit sieben mein erstes Stativ. Mit 10 war ich nach jahrelangem Taschengeldeinsparens und vieler Spenden meiner lieben Großeltern in der Lage mir meine erste Spiegelreflexkamera zu kaufen, inklusive Blitzlicht. &lt;br /&gt;
Übertroffen wurden diese Aufnahme nur von meiner späteren Leidenschaft der Lomografie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer evangelischen Jugendfahrt durfte ich die Kamera des Senfkorngruppenführers Michael halten, seit dem bin ich der Filmerei verfallen. &lt;br /&gt;
In der Film AG machte ich mit dem Filmprojekt &quot;erst Ei, dann Huhn&quot;, eine kritische Abhandlung über Deutschland und dem Nationalsozialismus. Inhalt war, ob erst der Cheauvinismus oder der Antisemitismus in Deutschland Fuss fasste und ob es einen Zusammenhang gab. Weitere Filmprojekte folgten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 gründete ich mit zwei Freunden den Filmklub &quot;Drehbuch, nein danke!&quot;. Weitere Filme wie &quot;50 Deutschland, na und?&quot; brachten mir als Dokumentarfilmer weitere Erfolge. &lt;br /&gt;
Nach 5 Jahren und 10 Dokumentarfilmen entschlossen wir uns Okt. 2001 nach der Bundeswehrtrilogie neuen Aufgaben hinzugeben. &lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde ich als der &quot;bolschewike Riefenstahl&quot; bekannt. Die Szene war kritisch. Sie war sich nicht sicher, ob ich mit dem Film &quot;Glaube, Tritte, Heimat!&quot; nicht nur mit dem faschistischen Gedankengut kokettieren würde, sondern auch ein Faschist sei. Das künstlerische Schaffen wurde ausgeweitet und anstelle den Gegenbeweis anzutreten, wollte ich durch Übertreibung dieses Vorurteil künstlerisch lösen. Es folgte der Film &quot;Adolf und Eva. das verlorene Paradies.&quot; Heroische Bilder gemischt mit Originalbildern überzeugten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit befasse ich mich aus Leidenschaft mit Werbefilme. Nebenbei arbeite ich an einer Dokumentation über Gabelstabler &quot;Heben und Sterben des GS X2004&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bisherige Filme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot; erst Ei, dann Huhn&quot; März.1996 &lt;br /&gt;
&quot; Ole, Olle, Voller, Völler, ich bin stolz Europameister&quot; Sept. 1996 &lt;br /&gt;
&quot; Der Kuckuck und der Clan&quot; Dez. 1996 &lt;br /&gt;
&quot; Bierkrug, Geschichte eines Säufers&quot; Febr. 1997 &lt;br /&gt;
&quot; Mit dem Mittelfinger zur Leitkultur&quot; Dez. 1997 &lt;br /&gt;
&quot; 50 Jahre Deutschland, na und?&quot; Mai. 1998 &lt;br /&gt;
&quot; Abi, Karrie, Rente&quot; Dez 1999 &lt;br /&gt;
&quot; Der Staatsfeind und die Bundeswehr&quot; Febr. 2000 &lt;br /&gt;
&quot; Die Schwuchtel und die Bundeswehr&quot; Mai 2000 &lt;br /&gt;
&quot; Die Nazis und die Bundeswehr&quot; Okt. 2000 &lt;br /&gt;
&quot; Philosphie, der Weg in die Arbeitslosigkeit&quot; Febr. 2001 &lt;br /&gt;
&quot; Boris war mal mein Idol&quot; Juni 2001 &lt;br /&gt;
&quot; §11&quot; Okt 2001 &lt;br /&gt;
&quot; Glaube, Tritte Heimat&quot; Dez. 2001 &lt;br /&gt;
&quot; Adolf und Eva, das verlorene Paradies&quot; März 2002 &lt;br /&gt;
&quot; kann nicht mehr, will nicht mehr, muss aber    &lt;br /&gt;
(der Zwang in der Gesellschaft)&quot; Juli 2002 &lt;br /&gt;
&quot; Nicht nur Pflichten, sondern auch Aufgaben&quot; Febr. 2003 &lt;br /&gt;
&quot; Gliedwachsungen &quot; Dez. 2003 &lt;br /&gt;
&quot; der siebente Abend.&quot; April 2004 &lt;br /&gt;
&quot; In nur fünf Tagen erschuf ich die Welt- bin ich besser als Gott?&quot; Oktober 2004 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr bisher erschienen. &lt;br /&gt;
&quot; nix Bongo Bongo spielen, putzen!&quot; Juni 2005 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur Zeit in Arbeit: &lt;br /&gt;
&quot;Das Heben und Sterben des GS X2004&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-09T14:50:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1054833/">
    <title>Kunst, Hitler und die deutsche Geschichte Teil I</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1054833/</link>
    <description>Verschwende nicht Deine Zeit. Geh nach hause und befriedige Deine Süchte, meinetwegen auch Dich selbst. Aber lies bloß nicht den Schwachsinn, den ich hier immer wieder verzapfe. Es ist pure Zeitverschwendung und eine Intention hat das nicht. Ich schreibe, was ich will und wie ich es will. Vielleicht hast Du ja Lust auf meine Gedanken, dann bleib mal hier. Vielleicht kann ich alles für Dich sein: Dein Führer, Dein Morgenurin, Deine Alternative. Ich kann alles für Dich sein, ich kann Dir aber vielleicht auch sagen, wer Du bist oder dich neu erfinden. Brauchst Du das wirklich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauch Dich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Dir sagen, was ich brauche: Ich brauche jemanden, der rund um die Uhr seinen Schwanz auf den Tisch legt und dabei die deutsche Nationalhymne singt. Alleine dieses Bild turnt mich an. Ich finde es geil, es aktiviert meine Aufmerksamkeit. Ich stell mir das vor und finde es witzig. Ich lache.&lt;br /&gt;
Stell Dir das vor, da ist so ein Typ, der sein Geschlechtsteil, das mindestens länger ist als das der meisten Lebewesen, auf den Tisch legt und Einigkeit und Recht und Frei-ei-ei-heit grölt. Dazu trinkt er noch ein Bier und raucht filterlose Zigaretten. Warum macht er sowas?, fragt man sich da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum macht man das nicht selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt es daran, dass man vielleicht eine Frau ist oder textunsicher in der Nationalhymne, weil man immer noch Deutschland, Deutschland über alles singen, weil man den Bauernhof seines Großvaters aus Oberschlesien zurück haben will? Also, wenn jetzt ne Frau ihre Titten auf den Tisch legen und patriotisches Liedgut von sich lassen würde, wäre das künstlerische und vor allem sexuelle Provokation, aber macht ein Mann das, ist das wieder mal Erregung öffentlichen Ärgernisses. So weit sind wir schon, stell Dir das mal vor, man kann hier nicht so einfach seine Kanone auf den Tisch legen und national sein. Entweder oder. Ich würde bei der Frau denken, die solches tut: Augen zu und fürs Vaterland. Später fragt mich dann meine Tochter wie hast Du  Mami eigentlich kennen gelernt. Soll ich ihr dann erzählen, dass sie das Kunstobjekt  Bückstute Nr.1 - Titten raus für Vaterland eines extrem bekannten Realismuskünstlers war, die ich auf einer Vernisage begutachtet habe und dann gekauft habe? Allein um meiner Tochterwillen will ich lieber den grölenden Patrioten. &lt;br /&gt;
Ich gebs ganz offen zu: ich habs nicht so mit Patrioten. Die sind mir nicht geheuer, ich bin selber einer. Ja, da staunst Du. Ich bin so was von patriotisch. Manchmal überkommt es mich und ich pfeife, altes deutsches Liedgut wenn alle untreu werden oder auch ich spreng den Mast von Südtirol, den Bahnhof von Triest. Wie bitte? Hab ich das wirklich gerade geschrieben? Habe ich wieder mit dem Nationalsozialismus kokettiert. Das ist alles Provokation. Ich meine so was doch gar nicht ernst. Das ist alles nur so daher gesagt, um von dem Typen mit dem stahlharten Eisenrohr, das auf meinem Tisch liegt, abzulenken, der gerade bei der dritten Strophe angekommen ist, abzulenken, denn eigentlich hat er ja mit der ersten Strophe angefangen zu singen. Und das Horst Wessel Lied kommt später. Wenn er zur die Fahne hoch eine Erektion bekommt. Je kleiner der Genpool, desto höher der rechte Arm. Mit Patrioten muss man mir nicht kommen und schon gar nicht mit willenlosen Frauen, die fürs Vaterland alles tun. &lt;br /&gt;
Ich will lieber ein Mädchen haben, das den ganzen Tag auf ner Bank sitzt und Bücher ließt, meinetwegen darf sie Mimmi heißen und Bill Ramsey geil finden. Ich würde sie den ganzen Tag beobachten und nichts dabei denken. Sie sitzt da, ließt konzentriert irgendeinen Schmöker, der mir völlig fremd ist. Zwischendurch räkelt sie sich und guckt mich leicht erotisch an, lächelt, zieht ihren Pullover aus und sonnt sich zwei drei Minuten. Sie weiß, dass ich nicht anders kann, als ihr zuzugucken. Ich muss sie zeichnen. Ich muss ein Kunstwerk aus ihr machen, sie vervielfältigen, der Welt das Bild zeigen. In meiner Jahre langen Karriere als Aktzeichner habe ich mich auf Nacktbilder spezialisiert, so wird meine lesende Muse zu einer pornografischen Zeichnung, in der Gestalt einer Rubensdame, mit gespreizten Beinen zu sehen ist. Tätowiert ist sie auch, unter ihrem üppigen Hängebusen, also direkt über der überaus stattlichen Scharmbehaarung steht: für Dich und Deutschland!. Mit diesen Bildern beleide ich nicht nur den guten Geschmack, sondern auch den Verstand. Doch die Preise für meine Musenbilder sind enorm. Künstler verstehen den intellektuellen Anspruch, der sich dahinter versteckt. Doch sie verkennen, dass hinter diesem Bild eine Muse steckt, deren Namen ich vergessen habe, weil ich ihn nie gewusst habe. Sie ist die Frau, die man auf dem Schulhof kennen lernt und nächtelang mit ihr Klammerblues zu Teenagerliebe von den Ärzten tanzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hab ich eigentlich heute mit Deutschland und übertriebenen sexuellen Provokationen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in Deutschland aufgewachsen ist, dann interessieren einen Geschichten wie: mein Großvater war Adjutant bei Adolf Hitler: Arisch blond, V-Rücken, Gardemaß. Er war in Kriegsgefangenschaft und wurde von den Russen gefragt, ob Hitler noch lebe. Nein, sagte mein Großvater: ich habe ihn verbrannt!. Wir sind doch so bekloppt, wir haben Gesetze, die einem verbieten, die Geschichte anzuzweifeln, ob wir das gut finden oder nicht. Das nennt man Geschichtsbewältigung, um das mal provokativ zu sagen. Ich halte das für Schwachsinn. Niemand zweifelt in Deutschland auch nur einen Kulakenmord von Stalin an, es gibt Bücher wie Schwarzbuch des Kommunismus, die anscheinend auch noch Gräueltaten von Adolf Hitler mit andern schlechten Taten anderer Menschen zu relativieren versuchen, aber geht es um die eigene Geschichte, versucht man schlimme Dinge mit schlimmen Dingen anderer Menschen zu rechtfertigen. Wir können ruhig mal ein bisschen stolz darauf sein, was wir geleistet haben, dass wir da stehen, wo wir sind und nach vorne gucken und um endlich mal auf den Punkt zu bringen, nicht immer den Vergleich mit dem Ausland ziehen, die Vergangenheit können wir ruhen lassen. Die deutschen haben aus ihren Fehlern gelernt. &lt;br /&gt;
Und dann kommt wieder dieser Mann in meinen Sinn, der ja immer noch mit runtergelassener Hose sein Geschlechtsteil auf meinem Tisch liegen hat. Eigentlich ist die Realität anders. Ich habe seine arische Vorhaut auf den Tisch getackert und ihm gesagt, er könne ja, wenn es weh, etwas singen, um sich von den Schmerzen abzulenken. Alleine dieses Bild turnt mich an. Ich finde es geil, es aktiviert meine Aufmerksamkeit. Die Realität sieht immer anders aus, oder glaubst Du wirklich, dass Adolf Hitler selber mein Kampf geschrieben hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-13T09:08:52Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/1007510/">
    <title>Rollenspiele!</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/1007510/</link>
    <description>Mein heutiges Thema ist: Liverollenspieler Jeder, wirklich jeder darf individuell sein, jeder darf machen, was er will, jedem das sein, mir alles! Ich muss wieder einmal Menschen kategorisieren, ich kanns nicht lassen. Also mein heutiger Hass bezieht sich auf Liverollenspieler. Das sind so Menschen, die sich trauen, sich wie Menschen aus dem Mittelalter anzuziehen und so dann rumlaufen. Bei den meisten fing es ganz harmlos in der Pubertät mit DAS (das schwarze Auge) an. Ist ja auch vollkommen in Ordnung: man sitzt da so rum und baut sich eine Scheinwelt auf. Man ist ein Held XY und tötet gerne Orks, Trolle, aber auch Menschen, je nach Charakter. &lt;br /&gt;
Ich war früher immer ein Wikinger. Brutale losgelassene Gewalt hat mich immer schon fasziniert und als Wikinger konnte man einen dummen Charakter spielen, der zuschlägt, wann er will. Häufig überfiel ich meine eigene Gruppe und lynchte wahllos. Hammerharte Körperverletzung war übrigens mein Ressorts, da hat mir keiner so schnell was vorgemacht, ich ließ sie dann immer nach ihren Göttern schreiend liegen.&lt;br /&gt;
Danach bin ich immer in eine x-beliebige Taverne gegangen und habe meinen Geldbeutel aufgefüllt, indem ich ein Wettzechen gegen Zwerge gewann. Meine Gruppen schätzen nie meine konsequente Spielweise und riefen mich häufig nach meinen ersten Auftreten nicht mehr an, vielleicht lag es auch daran, dass sie damit beschäftigt waren, ihre neuen Charakter auszuwürfeln. &lt;br /&gt;
Ich brachte stets meinen Wikingercharakter Aasgeier Aasgeiers´son (genannt nach dem offensiven Mittelfeldspieler von Fram Reykjavik Asgeir Asgeierson (gesprochen wirds allerdings Asgir)), der schwerst tätowiert war, mit. Er hatte von einem Halbgott eine Tätowierstube in Havanna geerbt und war auf das tätowieren von Eicheln spezialisiert. &lt;br /&gt;
Aasgeier hatte einen Tick. Bevor er zuschlug, musste er einen Vierzeiler aufsagen, den sein Vater ihm beigebrachte hatte. &lt;br /&gt;
Ob Stuhl oder Tisch, ob Eiche oder Fisch. Ob Freund oder Feind. Du stirbst!&lt;br /&gt;
Er war vollkommen sinnlos, aber er erlangte immer großen Applaus und häufig waren seine Gegner so erstaunt, dass sie noch während die Streitaxt zum Köpfen ausholte, klatschten. Der Kopf fiel auf den Boden, und als Trophäe schnitt er die Zunge des Gegners raus, die er dann trocknete. Er träumte davon sich davon mal ein Fell zu machen. Man stelle sich mal vor, ich wäre dabei geblieben. Oh Gott, ich hätte bestimmt mit Egoshootern angefangen und wäre ständig auf Liverollenspieltagen und hätte den Rest meiner Jugend mit Netzwerksessions verbracht. Diabolo III wäre mein Lieblingsspiel geworden.&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, es gibt eine Steigerung: Liverollenspieler. Das sind so Leute, wie oben erwähnt. Ich war mal auf einer Karnevalsparty, ich habe da für lau gesoffen, weil ich ein bisschen Thekendienst gemacht habe. Ich mache also ne Pause und gehe in den Garten. Erschrecke mich, weil da so ein Schatten auf dem Boden sitzt. &lt;br /&gt;
Hä, was machst Du denn hier? ich bin anders als die anderen. Ich genieße gerne den Wind auf meiner Haut Ja, dachte ich Du bist wirklich anders als die anderen, sitzt da hier halb nackt im Februar rum, bekleidet mit nem Bärenfell. Bei Dir hakts wohl? Wie bescheuert muss man sein, Karneval einen auf aventurischen Krieger zu machen? Ist Dein Name Atreju? &lt;br /&gt;
ich bin mit den Wölfen aufgewachsen! &lt;br /&gt;
wie bitte?, frage ich.&lt;br /&gt;
ich bin ein Rudeltier, nur das Rudel hat mich verstoßen! &lt;br /&gt;
du meinst das hoffentlich im übertragenen Sinne? Er schweigt und ist auf einmal nicht mehr da. Später seh ich ihn auf allen vieren den Mond anbeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-26T15:42:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/968601/">
    <title>SMS verkehr Samstagnachmittag</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/968601/</link>
    <description>Ich war betrunken in Bonn um 18h inner Kneipe, als eine sms kam...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Hi Ecki, alles fit? Wat machste? Ich bin auf den Hosenkonzert, bist Du auch hier? Gruß Irv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:  Hi, bin auch da! Erste Reihe! Voll geil hier! Stehe links vor der Bühne! Grüße Ecki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Jo, nicht schlecht da, ist ja voll die Stimmung. Bin leider hinten auf der Tribüne . Hol mir erst mal Bier, vielleicht bis später&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freu mich schon aie ganze Zeit auf Wort zum Sonntag! Gehe total ab! Komm nach vorne! Tribüne kann gar nichts!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Jo, schon versucht, die Ordner lassen mich net durchhau rein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hab gerade Tanja S. getroffen, kennste die noch? Die hat mir ne Backstagekarte geschenkt Soll ich Breiti von dir grüßen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Du Arsch, klar kenn ich die noch. Ich glaub dat jetzt net. Wir kommen vorbei..besorg 2 Karten mehr...viel Spaß und grüß mir die Jungs...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei in 10 Minuten vorne links vor der Tribühne. Ich hol dich rein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Na, jetzt geht´s los. Jetzt gehts los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Alter das schaff ich niemals. bin im Block 150/Süd Bühne super Zeit oben...der Weg ist zu zeit. Danke trotzdem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade, hast Du nen Wunsche für die Zugabe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Jo niemals einer Meinung bitte mit Gruß an Tanja und mit Tanja, willst Du mich heiraten? natürlich von mir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campino machts und wird dich gleich (während der Zugabe) auf die Bühne bitten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Hey cool, muss ich vorher irgendwohin? Er kann auch in meinem Namen Tanja fragen, da der Weg über 30 Minuten dauert, bis ich vorne wäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
komm zur Bühne! Schaffst DU es in 10 Minuten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Ne, das schaffe ich nicht in 10 Minuten. Er soll es in meinem Namen machen und auf block 150, reihe 20 sitz 13 und 14 verweisen. Tanja merkt langsam was...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe da keinen Einfluss drauf, aber der Roadie meinte nach der Zugabe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ok geht klar. Danke für deine Mühen. Viel Spaß noch und daumen drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-12T10:35:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/831274/">
    <title>&quot;Recht auf Orgasmus&quot;</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/831274/</link>
    <description>Heute morgen: ich stehe ein bisschen erhöht auf dem Straßenbahnsteig und gucke erst nach links, dann nach rechts und dann nach links und springe gut gelaunt auf die Strasse, um auf die andere Straßenseite zu gelangen, da von links weder eine Straßenbahn, ein Auto, ein Fahrrad oder ein sonstiger Verkehrsteilnehmer kommt. Da kommt doch eine bestimmt 70-jährige Dauerwellentussi mit einem Brillengestell, das damals, als sie es gekauft hatte, gerade aus der Mode gekommen war, mit ihrem, na ja, Auto von rechts und hupt, als sie im Schritttempo an mir vorbeifährt. Ihr Mund formt: kannste nicht aufpassen. &lt;br /&gt;
In mir kochte die Wut. &lt;br /&gt;
Erstens: was macht diese kaisertreue Schnepfe um 8:30h auf der Strasse. Zweitens, wenn sie schon auf der Strasse ist, warum. Gibt es irgendwelche Gründe für eine alte Frau mit Tempo 5 auf der Strasse den Verkehr aufzuhalten. Schließlich ist sie noch eine Parkplatzfaschistin und würde um diese Uhrzeit in Köln eh keinen Parkplatz finden. Aber da sah ich sie schon einparken. Rückwärts! Und ließ sich von einer fremden Frau einwinken. Der 3meter lange Toyota sollte in eine 6 Meter große Parklücke. Sie stehen gut so! sagte ihre Einwinkerin. Ja, sie stand wirklich gut so: das Auto stand 1.5 Meter entfernt vom Bordstein und zwar schief. Naja, Schwamm drüber. Ich versteh´s nicht, wenn man etwas nicht kann, sollte man sich doch zumindest Mühe geben. &lt;br /&gt;
Aber kommen wir zurück zur Frage, was machen diese Frauen so früh auf der Straße. Ich hatte nur eine Erklärung. Preußisch erzogen wollen sie eine gute Hausfrau sein und deshalb gehen sie schon ganz früh morgens für 12 Personen einkaufen. Danach kochen sie auch für die selbe Anzahl, damit sie sich nicht so allein fühlen. &lt;br /&gt;
Pflichtbewusst wird also morgens um halb sieben aufgestanden, das Frühstück wird gemacht, dann wird der Mann um halb acht geweckt. Dieser ist zwar schon seit siebzehn Jahren Rentner und hatte sich nach seinem Beruf eigentlich immer gewünscht, ausschlafen zu können. Deshalb lässt sie ihn auch eine Stunde länger schlafen als früher, denn früher musste er schon um halb sieben aufstehen. Wie jeden Tag besteht er dann auf die eheliche Pflicht und lässt sich, solange der Kaffe noch kocht, einen blasen. Tja, denkt er sich, &quot;früher Vogel fängt den Wurm. Er ist dank des allmorgendlichen Blowjobs ein guter, ausgeglichener Mann. Er freut sich schon auf die Zeit, wenn seine Frau senil ist und er, wenn er Lust hat, sie immer wieder daran erinnern kann, dass der allmorgendliche Blowjob noch nicht gemacht worden ist. So bekommt er sogar noch während des Topspiels im Kohlenpott Schalke - Dortmund seinen sechsten Orgasmus am Tag und träumt davon, im Sesselsitzend bei Fußball, Blowjob und Bier selig für immer einzuschlafen. Während er morgens also mit ihr frühstückt, schmeißt er sich paar Kräuter rein und will zurück ins Bett. Um seine Ruhe zu haben, schickt er sie einkaufen und uns damit in Verderben. Hauptsache er kann ausschlafen. Er denkt nur temporär und weiß gar nicht, dass seine Frau gar nicht immer einkaufen geht, sondern zum Psychiater rennt und diesem von ihrer Nachkriegszeit erzählt. Sie hätte damals Tausende sterben sehen und ihr einziges Glück sei der morgendliche Sex am morgen. Der Psychiater, der übrigens kein Freudianer ist, schläft fast immer ein und gibt ihr dann eine Tablette, die eigentlich nichts bringt, aber ihm ein gutes Gefühl. Beim zwölften mal aber überredet er sie zu einem Sexualtherapeuten zu gehen.&lt;br /&gt;
Sex denkt sie also, als sie an mir vorbeigefuhr und energisch hupte. Sex? fragte sie sich, als sie immer noch an mir vorbeifuhr und hupte. Sex! Was hat das denn mit Sex zu tun? Es war ihr erster Termin bei dem Sexualtherapeuten. Sie war ja so was von wütend und das ließ sie da an mir aus. Ne, ist ja klar. Sicher wird sie zu einer dieser endsiebziger, die in der Talkshow dann ihr Recht auf Orgasmus fordern. Der Mann sitzt dann daneben, natürlich total gelassen, da er auf seinen morgendlichen Blowjob natürlich nicht verzichtet hatte und sagt: ja, du hättest ja mal was sagen können.. Da fällt ihr nichts mehr ein und der Moderator fragt sie, warum sie denn nie etwas gesagt hätte. das hat mir mein Sexualtherapeut eingeredet, ich war vierzig Jahre lang glücklich verheiratet ich doch auch, sagt der Mann und freut sich auf den nächsten Morgen, wenn alles wieder so ist, wie es immer war. Und dann kommt da so einer her und redet mir ein, ich hätte auch ein Recht auf Organismus. Also ne, wirklich, ich konnte auch ohne gut leben. Hauptsache Dir geht es gut, sagt sie, nimmt ihn bei der Hand. Er küsst sie, allerdings nicht auf den Mund, er weiß schon warum...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/stories/1441644/&quot;&gt;zurück zum bolschewiken Riefenstahl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/&quot;&gt;zurück zum Anfang&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-12T10:43:02Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/808057/">
    <title>Einigkeit und BRECHT und Freiheit</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/808057/</link>
    <description>Deutschland ein Land der Perspektive?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht es um Vertrauen, nicht nur bei der SPD sondern es geht um das Vertrauen in die Politik. Wer versteht denn schon die Vertrauensfrage? Ist es nicht genau umgekehrt, dass man sagen kann: Es ist eine Misstrauensfrage. Denn diejenigen aus den Reihen Gerhard Schröders, die eigentlich gegen ihn sind, werden der Frage, ob das Vertrauen noch bestünde, mit Ja antworten. Sie wollen nachher nicht dem Vorwurf ausgesetzt sein, dass sie daran Schuld sind, dass die Politik Schröders fehlgeschlagen sei. Aber seit wann macht denn eine Person die Politik aus? Ich kann mich gut daran erinnern, als Schröder das erste mal in den Wahlkampf zog. Er sah aus wie eine Marionette zwischen Scharping und Lafontaine, es sollte Vertrauen in die Politik aufbauen, deshalb wählte man damals das Triumvirat, das aussagen sollte, wir lassen Schröder nicht allein regieren. Ein starker Politiker braucht einen starken Rückhalt in den eigenen Reihen. Nun stellt sich Schröder die Frage, was aus diesem Rückhalt geworden ist. Fakt ist, dass Lafontaine sich schnell aus der politischen Verantwortung gezogen hat und nicht nur die SPD um ein Stück Vertrauen betrogen hat, sondern auch die Politik. Deutschland braucht eine starke Linke, aber ist die WASG wählbar? Zu viele Gründe sind es derzeit, die diese Partei nicht wählbar machen. Auf der einen Seite beharren die Mitglieder einer Nachfolgepartei der SED auf den Namenszusatz PDS, denn nur wo PDS drauf steht, ist auch PDS drin und zum anderen Teil wird die andere Linksoffensive von einem Mann geführt, der nicht gerade für Gradlinigkeit eine Auszeichnung erhalten wird. Die neue Linke oder doch nur ein letzter Versuch von zwei Politikern, die im Westen zwar respektiert wurden, der eine in seinem kleinen Bundesland, der andere für seine sehr geschickte Rhetorik, &lt;br /&gt;
in der westlichen politischen Linke Fuß zu fassen, aber eigentlich sind es doch nur zwei rote Socken, die eigentlich im Westen nie politischen Anspruch besaßen. &lt;br /&gt;
Die deutsche Linke hat sich in den letzten Jahren immer wieder der Lächerlichkeit preisgegeben, so hat die SPD sich für die neue Mitte entschieden und damit die Altsozis verärgert. Genau diese sind aber wiederum von ihrem Oskar enttäuscht, der damals die SPD im Stich gelassen hat. Viele ärgern sich über die Beschlüsse von Bad Godesberg von 1958 und wollen wieder richtige Sozialisten werden, denn für die meisten Alt68er ist eine SPD nicht mehr tragbar. Viele fangen also an, wenn sie in ihren Künstlercafes einen guten Rotwein trinken, sentimental zu werden und trauern den Idealen Wilhelm Liebknechts nach, der die SPD gegründet hatte und wünschten sich zur Zeit wieder die Splittung in SPD und USPD. Die Nationalhymne wird gespielt und sie singen: Einigkeit und BRECHT und Freiheit für das deutsche Vaterland. Ist doch für sie Deutschland noch Vaterland, wird es der neuen Linken viel schwieriger gemacht, die den kosmopolitischen Ansatz verfolgt und eigentlich alle Grenzen versucht als nichtig anzusehen. Der Europagedanke ist ganz richtig. Multikulti bringt uns auch weiter und Tugenden wie Pünktlichkeit und Ordnung sind keine deutschen Tugenden mehr, sondern sind selbstverständlich. Wenn das alles so selbstverständlich ist, dann könnte man heute auch im Parlament erwarten, dass Tugenden wie Ehrlichkeit und Gewissensabstimmung zur Selbstverständlichkeit werden, aber dem wird wohl leider nicht so sein und so muss sich der Kanzler bei der Frage, ob er sich selbst noch vertraut, seiner eigenen Stimme bzw. Zustimmung enthalten, denn er möchte nicht zu den Parteigenossen gehören, den später vorgeworfen wird, dass sie eine Verhinderungspolitik betrieben hätten. &lt;br /&gt;
Eine Enthaltung ist heute also ein Vertrauenszuspruch. Das ist eine seltsame Aussage, aber dennoch haben wir sie in den letzten Tagen sowohl von Müntefehring wir auch von Frau Kühnast gehört. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich! Ein Satz, der so alt ist wie die Idee des Triumvirats. Es fehlt immer noch der Dritte im Bund, nämlich Scharping, der ist aber mittlerweile in die politische Wüste Europa geschickt worden und arbeitet da mit seiner Gräfin wahrscheinlich genauso viel wie es in den letzten Tagen Schlagzeilen um ihn gab. Selbst von dem Fischgesicht Verheugen sah man mehr, wie dem auch sei, ist der Satz in einer anderen Anwendung heute zur Geltung gekommen. Wer für mich ist, ist gegen mich oder Wer gegen mich ist, ist für mich. Würden Sie jemanden vertrauen, der diese Sätze von sich gibt? &lt;br /&gt;
Es fragen sich viele, warum Schröder nicht den Mumm hat zurückzutreten. Das hat ja nichts mit Mumm zu tun. Das würde nur bedeuten, dass der Bundestag einen neuen Bundeskanzler wählen müsste, ohne vorher aufgelöst zu werden. Die SPD hat aber zur Zeit keine Alternative zu Schröder und Jochen Vogel wieder auszugraben, hat auch wenig Sinn, zwar ist er einer der alten Riege, dem man blind vertrauen würde, aber er passt einfach nicht mehr ins Medienformat. &lt;br /&gt;
Doch so kritisch man heute mit der Vertrauensfrage umgeht, so muss zum Abschluss noch einmal Brecht zitiert werden: das Volk hat versagt, die Regierung braucht ein neues. Aus basta, Schluss, wir sind es selber schuld oder wollen Sie Bert Brecht widersprechen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-01T08:59:45Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/714536/">
    <title>Projekt Drogenkunde oder Kaffee macht aggressiv!</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/714536/</link>
    <description>Diskussionen über Drogen sind immer hitzig. Die einen sagen dann Sachen wie Marihuana legalisieren? Wo kämen wir da hin? Andere sehen das lockerer. Andere sagen wieder rum, wer Drogen nimmt, hat Probleme mit seiner Umwelt. Dem wollte ich mal auf den Zahn fühlen. Gerade die Leute, die Drogen am meisten verachten, sind in meiner Agentur starke Kaffeetrinker. Also machte ich mir einen Spaß und sabotierte den Lauf des Kaffees, um zu gucken, wie sich morgendliche Entzugserscheinungen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt Drogenkunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag 1. Das Kaffeetassendesaster.&lt;br /&gt;
Bevor ich Freitag aus dem Büro ging, stellte ich alle Kaffeetassen in die Spülmaschine, machte sie zu, aber nicht an. Montag kamen alle unausgeschlafen aus dem Wochenende zurück. Als der erste Kaffee kochte, bemerkte dieser, dass keine Kaffeetasse da ist, guckte in die Spülmaschine und stellte fest, dass alle Kaffeetassen verschmutzt sind. Er nahm sich eine Tasse aus der Maschine, wusch sie ab und stellte die Spülmaschine an, die ca. 1,5 Stunden läuft. Fünf Minuten später platzen fünf Mitarbeiter in die kleine Küche, in der Platz für maximal drei sind, und wollten Kaffee holen. Die Beschwerde ging los, warum denn kein Kaffee da sei und wer dafür verantwortlich sei, dass die Kaffeetassen nicht gespült sein. Ein kleiner Streit entstand, ob man denn eine laufende Spülmaschine aufmachen und Tassen rausnehmen dürfte. Ich verlängerte die Diskussion, indem ich einwarf, dass es schlecht für Geschirrspülmaschinen sei, wenn man sie bei vollem Betrieb öffne. Nach guten Argumenten dagegen wurde sie dennoch geöffnet. Mein lieber Kollege verbrannte sich an der Kaffeetasse. Schadenfreude ist so schön. Nachdem fünfzehn Leute ihre Tassen gespült hatten, war der Kaffee kalt und ungenießbar. Es wurde Kaffee gekocht und endlich um 10h waren die Leute zufrieden, aber dennoch herrschte den ganzen Tag eine grundgereizte Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag 2. der Kaffeepulverbonus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fands schön. Den Abend davor habe ich darauf geachtet: Jeder der 15 Kaffeetrinker hat sich, bevor er nach hause ging, vergeswissert,, ob denn auch die Spülmaschine  laufen würde. An diesem morgen habe ich den Kaffee gekocht. Unsere Kaffeemaschine braucht 11 gestrichene Löffel für 11 Tassen. Ich habe mich dabei einfach vertan und anstelle von 11 gestrichenen Löffeln 11 gehäufte Löffel in den Filter dosiert. Das Resultat war herrlich. Ein wahrer Kaffeetrinker kann morgens nicht auf seinen Kaffee verzichten, so trinkt er den viel zu starken Kaffee, beziehungsweise nippt er daran und beschwert sich bei demjenigen, der sonst immer den Kaffee zu stark kocht, der es aber wie immer abstreitet. 11 Tassen werden halb getrunken und dann weggeschüttet. Ergebnis sehr nervöse und relativ angespannte Stimmung in der Agentur, reger Toilettengang konnte beobachtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag 3. der Kaffeepulvermalus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute vergesse ich das Kaffeepulver! Ein schöner Tag beginnt die Sonne scheint und in der Küche kann man anstelle von Kaffe nur heißes Wasser trinken. 15 Leute beschweren sich darüber, dass einer ansscheinend so doof war, das Kaffeepulver zu vergessen. Natürlich traut sich wieder keiner das zuzugeben!. Was denn los sei, wollte ich wissen und sehe, wie einer einen Liter heißen Wassers in den Ausguss schütten will. Hey, warte, das heiße Wasser kannste in die Kaffeemaschine schütten!, wende ich ein. Das wird darauf auch gemacht. Fünf Minuten ist der Kaffee fertig. Der erste setzt an, probiert und kommt zu mir. Das mit dem heißen Wasser war eine ausgesprochen schlechte Idee, der Kaffee ist so schnell durchgelaufen, dass er zu dünn ist!. Wahrscheinlich habt ihr wieder das Kaffeepulver vergessen! Ich lache einem Menschen ins Gesicht, der einem Wutausbruch nahe ist, wenn er dafür nicht viel zu starke Kopfschmerzen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag 4.  Die Kaffeebohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute vergesse ich das Wasser und stelle eine Schüssel mit Kaffeebohnen in die Küche. Die Kaffeemaschine wird angestellt, ich gehe zum Auto fahre ne Runde und komme fünf Minuten zu spät zur Arbeit. Komme in die rauchende Küche. Ein Vollidiot beschwert sich, dass jemand einen Kaffeebohnensnack in die Küche gestellt hätte und zieht ein bitteres Gesicht. Irgendeiner hat die Kaffeemaschine angestellt, ohne Wasser reinzutun. Die Maschine hat den Geist aufgegeben! Ergebnis, schlechte Laune bis elf. Ein Mitarbeiter durfte nach hause fahren und seine Kaffeemaschine holen. Leider hat er die Filter vergessen und musste noch mal los. Das kommt davon, wenn man morgens keinen Kaffee trinkt, da hab ich Kopfschmerzen und schlechte Laune!. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag 5 die neue Kaffeemaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selbe Typ wie die kaputte Maschine. Die hat sich ja bewärt!. Der Kaffee ist gut, nur herrscht schlechte Laune, weil jeder 10 Euro für die Maschine zahlen musste. Ich habe mich geweigert, da ich kein Kaffeetrinker bin!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Tag 5 sind zwei Wochen vergangen, ich habe kontinuierlich jeden Tag den Kaffee runter dosiert. Mittlerweile ist bei uns ein starker Kaffee, wenn ich mal 7 Löffel reintue. Es hat sich bei fünf Löffeln eingependelt. Die Laune in der Agentur ist gestiegen, da es täglich einen anderen Sündenbock gibt, nämlich dann, wenn jemand anderer als ich den Kaffee gekocht hat, denn der nimmt elf Löffel und sagt jedes mal. ich war es, aber ich habe doch vorschriftsmäßig 11 Löffel genommen. gestrichen, nicht gehäuft!, heißt dann täglich der Konter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem will ich meinen Martini auch nur noch gestrichen, nicht gehäuft!. Heute habe ich übrigens Haschischöl in den Kaffee getan und mir auch mal ne Tasse gegönnt. Heute arbeitet kaum einer konzentriert, dafür ist in der Küche ne Bombenstimmung. 15 Leute kichern und können nicht mehr vor lachen, der Rest der Agentur wundert sich. Ich trinke ´nen Schluck Kaffee und proste den Nichtkaffeetrinkern zu. Versuchts mal mit Kaffee, die schönste Droge der Welt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-24T09:11:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/615916/">
    <title>Der Weg</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/615916/</link>
    <description>Er machte sich auf den Weg, sie auch. Aber wo gingen sie nur hin? Wohin führte sie der Weg? &lt;br /&gt;
Immer der Nase lang, sagte sie, &lt;br /&gt;
weiß, behauptete er, &lt;br /&gt;
nach! verbesserte sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gingen eine zeitlang, sie sprach wenig und er hörte zu, so gut er eben konnte. Manchmal wurde ihm das zu viel und er schaltete einfach ab, ging seinen Gedanken nach. Er dachte an morgen, an sein Kind. &lt;br /&gt;
Sie meinte: Du bist einfach strukturiert!, &lt;br /&gt;
ich habe nichts strukturiert. &lt;br /&gt;
Morgen wird sicher ein besserer Tag, dachte er im Stillen. Morgen wird ein besserer Tag, sagte er zu ihr. &lt;br /&gt;
warum, &lt;br /&gt;
habe ich so im Gefühl,&lt;br /&gt;
welches?&lt;br /&gt;
Liebe!&lt;br /&gt;
ach so&lt;br /&gt;
allerdings!. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gingen sie weiter. ist es noch weit?, fragte sie. &lt;br /&gt;
wir müssen weiter gehen &lt;br /&gt;
weiter als gestern? &lt;br /&gt;
vielleicht. &lt;br /&gt;
Sie stolperte über einen Stein. ist Dir was passiert? &lt;br /&gt;
ja&lt;br /&gt;
was?&lt;br /&gt;
ich bin schwanger!&lt;br /&gt;
vielleicht sollten wir dann nicht so weit gehen&lt;br /&gt;
ich schaff das schon. &lt;br /&gt;
Er ging langsamer. Hast Du meine Schwester so gerne wie mich?, wollte sie wissen &lt;br /&gt;
ich hasse Dich nicht &lt;br /&gt;
warum? &lt;br /&gt;
Du bist mir egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gingen ein Stück weiter. Ein Mann stand an der Straße und guckte ihnen entgegen. guten Tag, sagten sie im Chor. &lt;br /&gt;
ein bisschen spät, finden sie nicht?&lt;br /&gt;
stimmt, die Sonne geht bald unter, stellt er fest &lt;br /&gt;
ich habe sie schon vor einer Stunde gesehen und gegrüßt. &lt;br /&gt;
dann können sie sicher weit sehen, stellte sie fest. &lt;br /&gt;
ja! &lt;br /&gt;
ist das eine Bürde?, wollte er wissen &lt;br /&gt;
jeder muss sich überwinden!, gestand der Mann. &lt;br /&gt;
Mein Name ist Karl stellte sich der Mann vor. &lt;br /&gt;
Das ist sie!, stellte er sie vor. &lt;br /&gt;
Ihre Frau? &lt;br /&gt;
ja, sie ist eine Frau &lt;br /&gt;
schön! befand Karl.&lt;br /&gt;
was?, fragte sie. &lt;br /&gt;
die Tatsache Euch zu treffen.&quot; &lt;br /&gt;
und ich bin er stellte er sich vor. &lt;br /&gt;
du bist Karl?, fragte sie. &lt;br /&gt;
gerne wäre ich er antwortete er. &lt;br /&gt;
dann könntest Du weit sehen, &lt;br /&gt;
vielleicht sieht er das Ziel. &lt;br /&gt;
Ihr redet ganz schön viel &lt;br /&gt;
ja, sie fiel eben fast hin! Haben sie das gesehen? &lt;br /&gt;
nein, ich sah nur, dass sie schwanger ist!. &lt;br /&gt;
Ach, wenn Du nur Karl wärst, dann könntest Du mir sagen, wie weit das Ziel entfernt ist. &lt;br /&gt;
neun Monate schätze ich, schätze Karl. &lt;br /&gt;
Wollen sie uns ein Stück begleiten? erkundigte er sich. &lt;br /&gt;
das mache ich schon ein ganzes Weilchen &lt;br /&gt;
eigentlich mag ich keine fremden Männer entgegnete sie. &lt;br /&gt;
das ist Karl!, &lt;br /&gt;
stimmt, ich habe ihn schon ins Herz genommen. &lt;br /&gt;
gefasst, verbesserte Karl, &lt;br /&gt;
geschlossen, meinte er. &lt;br /&gt;
Gebet verbesserte sie sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei gingen eine Zeit lang weiter. Er nahm Karl bei der Hand. Ich kann schon alleine gehen &lt;br /&gt;
ich war mir nicht sicher. &lt;br /&gt;
fühlst Du Dich jetzt sicherer? &lt;br /&gt;
ein bisschen. &lt;br /&gt;
So gingen Karl und er Hand in Hand, sie aber ganz allein.&lt;br /&gt;
daran kannst Du Dich schon mal gewöhnen rief Karl ihr zu. &lt;br /&gt;
woran? &lt;br /&gt;
allein zu sein.&lt;br /&gt;
ich werde bald Mutter, dann ist das Alleinsein vorbei. &lt;br /&gt;
Sie sahen etwas am Himmel guckt nicht hin sagte er zu Karl und ihr. &lt;br /&gt;
was ist es&quot; fragte sie, &lt;br /&gt;
ein ziemlicher Hingucker antwortete Karl. &lt;br /&gt;
Du siehst immer ein bisschen mehr als wir befand sie. &lt;br /&gt;
ich habe eine Brille, sagte Karl. &lt;br /&gt;
hoffentlich hat mein Kind auch eine Seh.. &lt;br /&gt;
Rose?, frage er &lt;br /&gt;
Behinderung?, fragte Karl.&lt;br /&gt;
Hilfe! verbesserte sie sich. &lt;br /&gt;
ist es schon so weit?&lt;br /&gt;
weiß ich nicht, frag Karl &lt;br /&gt;
Karl? &lt;br /&gt;
Ja!? sagte Karl aus den Gedanken gerissen &lt;br /&gt;
dann ist ja alles gut!, schlussfolgerte er. &lt;br /&gt;
Der Hingucker kam näher. guckt mal ein F wie Vogel, meinte er &lt;br /&gt;
Flugzeug verbesserte sie. &lt;br /&gt;
Er drückte Karls Hand fester. Karl ließ die Hand los.&lt;br /&gt;
Hallo Hingucker rief sie.&lt;br /&gt;
bist Du verrückt?, fragte er &lt;br /&gt;
manchmal!,antwortete sie.&lt;br /&gt;
wonach fragte Karl.&lt;br /&gt;
Essen. &lt;br /&gt;
Ruhr?, fragte Karl. &lt;br /&gt;
nein, die Ruhr mag ich nicht, gestand sie. &lt;br /&gt;
Der Hingucker begrüßte Karl sei begrüßt,&lt;br /&gt;
ge! verbesserte sie. &lt;br /&gt;
Jetzt mach aber mal den Punkt, raunzte er sie an. &lt;br /&gt;
den hast Du gefunden, deshalb bin ich schwanger! &lt;br /&gt;
ich habe ihn nicht gesucht sagte er. &lt;br /&gt;
wonach warst Du auf der Suche fragte der Hingucker. &lt;br /&gt;
nach dem Weg.&lt;br /&gt;
warum fragst Du nicht einfach?, meinte Karl. &lt;br /&gt;
wen? wunderte er sich. &lt;br /&gt;
den Typ mit den Flügeln &lt;br /&gt;
ach deshalb konnten Sie fliegen, stellte sie fest. &lt;br /&gt;
Ja. &lt;br /&gt;
Sind Sie ein Vogel, fragte er. &lt;br /&gt;
Nein. &lt;br /&gt;
Ein Flugzeug? bohrte er. &lt;br /&gt;
weder noch! &lt;br /&gt;
Er ist ein Bote!, sagte Karl. &lt;br /&gt;
Post?, fragte er. &lt;br /&gt;
Nein sagte Karl. &lt;br /&gt;
ich kenne Euer Ziel, behauptete der Bote &lt;br /&gt;
Der Weg ist das Ziel meinte er.&lt;br /&gt;
Folgt mir! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gingen auf einen Berg. Der Bote zeigte mit einem Finger auf eine Stadt. Da sagte er. &lt;br /&gt;
Karl spreizte seine Flügel: in Wirklichkeit heiß ich Karl El &lt;br /&gt;
Bundy?, fragte sie. &lt;br /&gt;
Karl El konnte das nicht mehr hören. Er war mit dem Hingucker schon weggeflogen. &lt;br /&gt;
&quot;Karl El ist auch ein echter Hingucker&quot;, stellte sie verblüfft fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm sie an die Hand und ging mit ihr zur Stadt. Auf einem Schild stand Kommunikation. &lt;br /&gt;
Das kann ich nicht, sagte er. &lt;br /&gt;
Kann ich auch, sagte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-08T09:38:58Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/609403/">
    <title>SA vs. Tierwelt</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/609403/</link>
    <description>&quot;Ich bin ein  Tier&quot; sagte der Mann, der auf der Straße stand. &quot;Was bist Du denn für ein Tier? Ein Vogel, ein Pferd, ein Affe oder ein Schwein? &quot; fragte der andere Mann, der auf der Straße stand &quot;Ich bin ein hohes SA-TIER&quot;. &quot;Ach deswesegen tragen sie die SA-Uniform?&quot; &quot;Nein, die habe ich an, weil gern Satire mag.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-05T08:46:47Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dreckig.twoday.net/stories/490308/">
    <title>1. Wanderung von Venlo nach Krefeld am 8. Januar.2005</title>
    <link>http://dreckig.twoday.net/stories/490308/</link>
    <description>Ich wache bei Kauffmann auf der Couch auf. Nachts habe ich gut geschlafen, bin zwischenzeitlich durch Mutzis Schnarchen aufgewacht. Stellte dann aber fest, dass es Kauffmanns war, boah, kann der laut schnarchen. &lt;br /&gt;
Irgendwie klappt es alles nicht so, wie wir uns das vorgestellt habe, also rufen wir Ben an und sagen ihm 14h Treffen in Neuss, nicht in Krefeld. Irgendwie erreicht dieser nicht Boris, aber wir machen das schon irgendwie. Wir fahren schnell noch nach Kaarst. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;auto&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/auto.jpg&quot; /&gt; von dort aus fährt uns meine Mutter nach Neuss, wo wir Ben und Anna treffen. Anna fährt noch mit der Bahn mit nach Viersen. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;bahnanna&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/bahnanna.jpg&quot; /&gt; (Das Bild heißt im Übrigen Bahnanna). &lt;br /&gt;
Auf der Bahnfahrt erzählt Mutzi aufgeregt &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;bahn mutzi i1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/bahn mutzi i1.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
von der vierstündigen Reportage (die lange Nacht der kurzen Filme), die wir am Vorabend geguckt hatten, auch durch wiederholtes Erzählen der Filme wird es nicht schlechter, ein Lachen liegt mir auf der Seele. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;bahn mutzi ii&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/bahn mutzi ii.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Endlich kommen wir in Venlo an und treffen dort Boris, er ist schon mal dahin gefahren, weil er dachte, wir wären ohne ihn los gegangen. Meine Vermutung war ja, dass er schon mal vorgeht, um dauernd Pause zu machen, aber er setzte sich in die Oase mit zwei Franzosen und machte es sich gemütlich. Pünktlich um 15h gingen wir los. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;venlo8&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/venlo8.jpg&quot; /&gt; (noch lachen wir!). &lt;br /&gt;
Wat maken sie hier?, ein holländischer Polizist hält uns an. wir gehen zu fuß von Venlo nach Krefeld. Dütsche.. er schüttelt den Kopf und geht.&lt;br /&gt;
Wir durchqueren am Anfang einen schönen Park mit einer Skulptur, &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;venlo9&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/venlo9.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
danach verlaufen wir uns ein wenig, gehen dann den kleinen Hügel Richtung Grenzübergang  hinauf. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;uebergang i&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/uebergang i.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Boris wird schon ein bisschen nervöser. Wenn man über die Grenze geht und sich potentiell strafbar machen könnte, ist es wichtig, dass man nicht auffällt, dazu gehört im übrigen nicht, einen Böller in ein Tiergehege zu schmeißen. Endlich in Deutschland &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;uebergang ii&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/uebergang ii.jpg&quot; /&gt;. &lt;br /&gt;
Mutzi bekommt Hunger und schießt sich nen Vogel.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;vogel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/vogel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Weil wir nicht wissen, was das für ein Vogel ist, wollen wir ihn nicht am Feuer grillen. Mutzi frisst auf Grund dessen den Vogel roh. Warum muss es eigentlich immer Ben treffen, dem schlecht wird? Auf Grund dieses barbarischen kulinarischen Genusses trauen wir Mutzi erst mal nicht mehr über den Weg und er geht allein voran,&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;uebergang iii&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/uebergang iii.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
oder ist es nur seine innerster Trieb die Gruppe zu führen? &lt;br /&gt;
Immer auf die Sicherheit des anderen achten! &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;immeraufdiesicherheit&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/immeraufdiesicherheit.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wie jedes Mal stehen wir am Nordkanal und lesen die Tafel und fragen uns, wie weit es wäre nach Neuss dem Nordkanal entlang zu gehen. 38.9 km! &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;napoleon&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/napoleon.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Kurze Pause und ab in den Wald: &lt;br /&gt;
Langsam wirds Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;abindenwald&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/abindenwald.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
und wir verirren uns im Wald, ich meine rechts lang, Mutzi links rum, also gehen wir rechts. Murphys Gesetz tritt ein, wir verlaufen uns, also wenn ich mal diesem Murphy begegnen sollte, hau ich dem auf die Fresse. Endlich sind wir da an der Legendären Bushalteselle und machen unsere wohlverdiente erste lange Pause! &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;pause ii&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/pause ii.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Dieser junge Mann hier ist übrigens Mutzi!: &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;pause i&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/pause i.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde gings weiter, Rückwärts ist der Weg bis jetzt auch schön. Es ist mittlerweile richtig dunkel, die Laternen sind die einzige Lichtquelle, die es gibt. Autos überholen uns kaum, vielleicht gibts die hier gar nicht. Wer weiß? &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;wankum ii&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/wankum ii.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Kauffmann macht eine enorme Entdeckung&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;wankum i&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/wankum i.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
ist das Bierschild oder der Schießstand? Ich weiß es nicht.&lt;br /&gt;
Endlich gibt es die zweite Pause wohl verdient, wie eben auch. Während Mutzi und ich die Socken &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ziegelheide31&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/ziegelheide31.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
wechseln, ist Kauffmann schon total kaputt, er kann kaum noch laufen&lt;br /&gt;
Kurzerhand tauscht er sein Gehirn gegen ein Mofa ein, &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ziegelheide29&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/ziegelheide29.jpg&quot; /&gt; und stößt mit uns auf dieses &lt;br /&gt;
gute Geschäft an! &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ziegelheide332&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/ziegelheide332.jpg&quot; /&gt;.&lt;br /&gt;
Wir gehen weiter und kommen in den schönen Ort Kempen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kauffmann und ich trinken in der erst besten Kneipe &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;kempen35&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/kempen35.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
ein Bier, während die andere mindestens zehn Minuten in der Kälte stehen. Wir machen eine erstaunliche Entdeckung, man kann Brillen in der Kneipe kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;kempen34&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/kempen34.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
An der Tanke will ich mir was zu trinken kaufen, ist mein Alkoholismus schon so fortgeschritten? &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;kempen44tanke&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/kempen44tanke.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Noch eine schöne Entdeckung von Kauffmann: &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;kempen45turm&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/kempen45turm.jpg&quot; /&gt; .&lt;br /&gt;
Dann eine letzte Pause in Hüls &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;hls51&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dreckig/images/hls51.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
und schon sind wir in Krefeld. Die letzten Meter sind kaum noch gehbar für mich, ich habe Schmerzen, Muskelkater und will ins Bett, aber bin äußerst guter Dinge, wer´s von Venlo nach Krefeld schafft, schafft auch Krefeld Venlo!</description>
    <dc:creator>Eggi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dreckig.twoday.net/topics/Quelle&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Eggi</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-27T13:30:08Z</dc:date>
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